Was ist Tai Chi
Chuan?
TAI CHI CHUAN ist eine alte chinesische
Bewegungs- und Heilkunst, die den Körper stärkt und harmonisiert
sowie das seelische Wohlbefinden des Menschen spürbar fördert.
In China und zunehmend auch im Westen wird sie als Bestandteil der chinesischen
ganzheitlichen Gesundheitslehre sowohl zur Vorbeugung von Krankheiten als
auch zur Unterstützung der Heilung ausgeübt.
Grundlage des TAI CHI CHUAN ist die Form, ein Bewegungsablauf,
der langsam fließend, weich und entspannt ausgeübt wird.
Durch eine natürliche und unverkrampfte Körperhaltung werden die
Energiebahnen (Meridiane) für die vitale Energie Chi geöffnet.
Die Langsamkeit des Bewegungsablaufes läßt dem Geist Zeit, die
Bewegungen voll konzentriert genau zu führen.
Dadurch erfährt der Mensch Meditation in der Bewegung, er fühlt
sich erfrischt und kann den Alltagsstreß vergessen.
Bei regelmäßigem Üben löst TAI CHI tiefsitzende Verspannungen,
die Muskeln werden elastischer und die Gelenke mobilisiert.
Atmung, Herztätigkeit und das Immunsystem werden optimal gefördert.
TAI CHI kann von alten und jungen Menschen erlernt werden. |
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Was
bedeutet der Name
Tai Chi Chuan ?
Der Name weist auf den philosophischen Hintergrund hin und setzt
sich aus den Begriffen
TAI CHI und CHUAN zusammen. In der chinesischen Philosophie bezeichnet
TAI CHI (wörtlich: das Höchste, Letzte) den undifferenzierten
Urgrund, der der Entstehung des Kosmos zugrunde liegt.
Aus diesem Urgrund bilden sich die polaren Kräfte YIN und YANG.
Das Zusammenspiel dieser Kräfte :
weiblich - männlich
dunkel - hell
Zusammenziehen - Ausdehnen
strukturiert alle Vorgänge in der Natur und bewirkt einen ständigen
Wandel. CHUAN (wörtlich: Faust) heißt im übertragenen Sinne
mit leerer Faust kämpfen und steht als Begriff für
Bewegungs- und Kampfkunst.
TAI CHI CHUAN üben heißt, sich im Einklang mit der Natur zu bewegen.
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